Wann ist man eigentlich alt?
Allgemein Oktober 15th, 2010Früher war vielleicht noch eine klare Trennung zwischen Senioren und Junioren möglich, dies hat sich aber bereits innerhalb des letzten Jahrhunderts deutlich geändert. Die Lebenserwartung ist immer höher, die körperliche Gesundheit im Alter ist meist besser und die Rente gibt es auch immer später.
Man ist so alt, wie man sich fühlt
Der alte Spruch ” Man ist so alt wie man sich fühlt” trifft heutzutage mehr als je zuvor zu. Während sehr junge Leute vielleicht häufiger über Rückenschmerzen klagen, sind in so mancher Partnerbörse Senioren noch und nöcher auffindbar. Und warum auch nicht?! Durch die verbesserte Gesundheits-Aufklärung, dem großen Angebot zum Thema Fitness und kleinen und großen kosmetischen Eingriffen ist das Alter eines Menschen heute nicht mehr so offensichtlich wie früher und häufig wirklich eine Frage der eigenen Wahl. Möchte ich mit 60 Jahren noch Surfen gehen oder lieber mit den Füßen in einem Fußwärmer im Ohrensessel sitzen? Die Antwort darauf liegt meist im Bereich der freien Wahl.
Rentenalter und Altersvorsorge
Anstatt mit 58 oder 60 kommt die Rente für viele erst mit 67 Jahren. Die Bundesregierung denkt sogar an ein Rentenalter, das beispielsweise für die 1947 geborenen ab 2012 monatsweise steigen soll. Gleichzeitig kann man auf seine Altersvorsorge nicht verzichten. Wenn man irgendwann in Rente geht, möchte man schließlich nicht nur mit finanziellen Einschränkungen konfrontiert sein. Eine vorgezogene Rente führt auch zu einem geringeren Rentenbetrag, daher ist eine zusätzliche Altersvorsorge lohnenswert. Ob man Teil eines Paares oder Single ist, spielt da keine Rolle. Möchte man doch seinen langjährigen Partner und auch den neuen Kontakt, den Senioren in der Partnerbörse ebenfalls kennenlernen können, nicht unbedingt mit eigenen Geldproblemen konfrontieren.
Jung und dennoch alt
Einige junge Leute geben sich bereits sehr alt. Sie achten nicht auf ihre Fitness, sind für wenige neue Sachen offen und tun so, als wäre ihre Altersvorsorge nicht mehr notwendig. Im Gegensatz zu den Senioren, deren Lebensart jünger geworden ist, haben wir es bei den Junioren, deren Lebensart gealtert ist, mit einer unschönen Entwicklung zu tun. Hierzu gibt es glücklicherweise einige Maßnahmen von Schulen, Krankenkassen und Arbeitgebern, die sich um die physische und psychische Gesundheit der jungen Menschen bemühen. Als Senior freut man sich über die Jugendlichkeit, die man sich bewahrt hat, daher bleibt zu hoffen, das die jungen Leute sich dem Geschenk ihrer Jugend bewusst werden und bleiben. Denn so gibt es eine Grundlage dafür, dass die allgemeine Lebensqualität in unserer verjüngten Gesellschaft weiterhin steigen kann.